Fräswerkzeuge - Lieferanten und Angebote

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Was sind Fräswerkzeuge?

Fräser ist ein Oberbegriff für eine Reihe von Werkzeugmodellen, welche zum Fräsen, dies bedeutet für eine span- bzw. materialabtragende Bearbeitung, entwickelt wurden. Ein wichtiges Merkmal von diesem zerspanenden Bearbeitungsverfahren ist die Rotationsbewegung des Werkzeugs. Die Fräsbearbeitung ermöglicht auch eine große Materialvielfalt. So lassen sich mit heutigen Fräswerkzeugen die unterschiedlichen Werkstoffgruppen sicher und präzise zerspanen, darunter Metalle wie Stahl, Aluminium, Titan, Kunststoffe und natürliche Materialien wie Holz.

Top-Anbieter für Fräswerkzeuge

KMT-VOGT Niet- und Fördertechnik e.K. aus Villingen-Schwenningen

Walzenstirnfräser

Walzenstirnfräser zum Fräsen von Metall

Hartmetallfräser

Fräswerkzeuge für den Werkzeugbau

Schaftfräser

Schaftfräser für die Nutenfertigung

Planfräser

Messerkopffräser im Einsatz zum Metallfraesen

Übersicht der wichtigsten Charakteristiken und Anwendungsgebiete

Zu den wichtigsten Merkmalen der Schneidegeometrie bei Fräswerkzeugen gehören zum einen die Zahl der Schneiden und zum anderen der Drallwinkel. In der Regel verfügt das Werkzeug über einen rechtsdrehenden Drall, dessen Zweck ist die entstehenden Späne nach oben und weg von dem Werkstück zu befördern. Bein einem linksdrehenden Drall geht es um eine Sonderform, die Späne werden dabei nach unten befördert. Um die Gleichmäßigkeit beim Schneiden zu gewährleisten, wird der Drallwinkel der Hauptschneiden relativ groß gehalten. Der Drallwinkel beträgt beim Fräswerkzeug i.d.R. zwischen 30° und 60°. Um den unerwünschten Nachschneideeffekt zu vermeiden, wird das Fräswerkzeug unter einem Winkel (sog. Sturzwinkel) eingesetzt, dessen Größe allerhöchstens bei ca. 0,03° liegt.

Die Klassifizierung von Fräswerkzeugen

Allgemein

Fräswerkzeuge werden entsprechend der Anzahl von Schneiden, je nach der Form und der Anwendungsart und entsprechend ihrer Aufnahme klassifiziert. Ein Fräswerkzeug verfügt über eine oder mehrere Schneiden, die in Haupt- und Nebenschneiden unterteilt werden. Als Schneidenecke wird der Berührungspunkt zwischen den Haupt- und Nebenschneiden bezeichnet. Einschneidiger Fräser (Einzahnfräser) wird v.a. bei der Bearbeitung von Aluminium und anderen “weichen” Materialien eingesetzt, mehrschneidige Fräswerkzeuge (Mehrzahnfräser) werden bei härteren Werkstoffen eingesetzt. Diese Fräser gewährleisten besonders hohe Oberflächengüten. Als Radiusfräser wird ein Fräswerkzeug (ein- oder mehrschneidig) bezeichnet, das zum Fräsen von Radien und Freiformflächen gedacht ist. Torusfräser (ebenfalls ein- oder mehrschneidig) ist ein Werkzeug mit der torusförmiger Stirnseite, das sich wie der Raduisfräser zum Fräsen von 3D-Geometrien eignet. Mit einem Multiprofilfräser lassen sich komplexe Geometrien schneiden und mit dem Abwälzfräser  Zahnräder fräsen usw.

Planfräser und mehr

Planfräsen (Fräsen einer flachen Oberfläche) ist die meist verbreitete Fräsbearbeitung, dementsprechend groß ist die Gruppe “Planfräser”, die sich voneinander durch die Anzahl der Schneiden, Durchmesser und durch den Einstellwinkel unterscheiden. Profilfräser werden für die Verarbeitung von komplexen Geometrien eingesetzt, die i.d.R. auf mehreren Achsen geschieht. Drehfräser werden beim Fräsen einer gekrümmten Oberfläche verwendet, dabei rotiert nicht nur das Fräswerkzeug, sondern auch das Frästeil (daher die Bezeichnung). Nutenfräser werden für Fräsen von Nuten und Taschen verwendet, Eckfräser – für Fräsen von Ecken. Weiterhin kann auch von Gravier-, Gewinde- und weiteren Fräsern für spezielle Anwendungen geredet werden.

Schlicht- und Schruppfräser

Das wichtigste Merkmal von einem Schruppfräser ist die geschruppte Oberfläche (Rillenprofil) der Schneiden. Dabei garantieren Schlichtfräser eine bessere Oberflächengüte, als Schruppfräser. Schruppfräser eignen sich zur schnellen Materialbearbeitung im kurzspanenden Verfahren. Wenn die Dynamik Vorrang vor der Oberflächengüte hat, dann kommt ein Schruppfräser zum Einsatz. Schrupp-Schlichtfräser sind eine Kombination aus beiden Ausführungen, bei diesem Werkzeug muss i.d.R. nicht mehr nachträglich geschlichtet werden, v.a. wenn es um ein Fräswerkzeug mit der feinen Rilleneinteilung geht.

Schaft- und Aufsteckfräser

Nach der Art der Werkzeugaufnahme der Fräsmaschinen wird es zwischen dem Schaft- und Aufsteckfräser unterschieden. Dabei garantieren die Schaftfräser meistens eine höhere Präzision. Auf dem Fräswerkzeug können Wendeschneidplatten befestigt werden (eine oder mehrere). Wendeschneidplatten haben den Vorteil, dass bei der Abnutzung der Schneiden das Werkzeug nicht vollständig ersetzt, sondern nur gewendet werden muss. Somit kann ein solches Werkzeug je nach der Bauart bis zu achtmal verwendet werden. Wendeschneidplatten werden u.a. zum Nuten-, Plan- oder z.B. Fasenfräsen benutzt. Es wird zwischen den negativen und positiven Wendeschneidplatten unterschieden, wobei die ersteren einen Winkel von 90° und die letzteren den Winkel von weniger als 90° aufweisen. Negative Schneidplatten sind v.a. zum Außendrehen unter erschwerten Bedingungen konzipiert und weisen eine hohe Stabilität auf.

Voll- und Trägerfräswerkzeug

Beim Vollwerkzeug ist der Werkzeugkörper selbst am Zerspanen beteiligt. Bei dem Trägerfräswerkzeug ist der Werkzeugkörper lediglich als Träger für Wendeschneidplatten gedacht. Nicht selten ist dabei in den Werkzeugkörper die Leitung für Kühl- und Schmierstoff integriert. Für optimale Leistung wird jede Wendeschneidplatte einzeln gekühlt.

Für jedes Material den passenden Schneidstoff

Fertigungsanforderungen

Grundsätzlich sollten Fräswerkzeuge über ein hohes Maß an Stabilität und Belastbarkeit verfügen, denn die Schneiden befinden sich nicht permanent im Schnitt, sondern tauchen in das Werkstück ein und werden bei jeder Umdrehung wieder hinausgefahren. Auch sollten Fräswerkzeuge für eine optimale Performance noch mit einer zusätzlichen Schicht (z.B. aus Titan-Nitrid oder PVD) überzogen sein. So zeichnet sich das heutige Fräswerkzeug durch eine Vielfalt von Formen, lange Standzeiten, sowie durch hohe Präzision und Dynamik bei der Bearbeitung von Präzisionsfrästeilen aus.

Fräswerkzeuge aus Hartmetall

Werkzeuge zum Fräsen werden normalerweise aus Hartmetallen hergestellt, d.h. aus Hartstoffen wie z.B. Wolfram, Titan oder Tantal mit Zusatz von einem Bindematerial. Als solches kommen Eisen, Kobalt oder Nickel infrage. Hartmetalle sind extrem verschleißfest, was die hohen Standzeiten vom Werkzeug sichert. Noch höhere Wärme- und Verschleißfestigkeit im Vergleich zu Hartmetall besitzt der HSS-Stahl (High Speed Steel), anders Hochleistungsschnellarbeitsstahl genannt. Das sind hochlegierte Stahlsorten (bis zu 30% Anteil von Wolfram, Molibdän, Titan oder weiteren Legierungen). HSS-Stähle sind stoßunempfindlich und daher für das Fräswerkzeug, welches stark schwankenden Belastungen ausgesetzt ist, besonders gut geeignet. Fräswerkzeuge können außerdem aus Keramik hergestellt werden. Innovative Keramik ist stabil und belastbar. Die Bearbeitung mit dem Keramikfräser erfolgt im Vergleich zum Hartmetallfräser mit ca. 30-fach höherer Schnittgeschwindigkeit, was zur bedeutenden Steigerung der Produktivität führt.

PKD-Fräser

Modernes Fräswerkzeug wird aus weiteren innovativen Materialien nichtmetallischer Herkunft hergestellt. Es geht v.a. um polykristalline Diamant und Bornid. Diese Materialien werden als eine extra harte Masse bei hohen Temperaturen und Drucken durch Sintern hergestellt (entweder auch Diamantpartikeln oder aus Bornid). Polykristalline Strukturen sind besonders hart, allerdings eignen sich diese weniger für die Bearbeitung von eisenhaltigen Metallen, dafür aber bestens für Kunststoffe und Holz.

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